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...Stunden nach dem Thüringer 24-Stunden-Orientierungslauf Ende Mai, möchte ich nun die ungeduldigen Gemüter besänftigen.
meinem kurzen Abstecher nach Braunschweig,
dem Heimatbesuch im beschaulichen Elbflorenz, Dresden,
dem Zahnarztbesuch in Leipzig,
Sushi essen in Berlin
und zauberhafter Musik in Stuttgart
ist es richtig schön wieder hier zu sein:
Mittweida!
Der letzte Beleg ist abgeschlossen und ausgedruckt. Morgen geb ich ihn ab und dann leg ich mich auf die faule Haut!
Als ich am Freitag zufällig über die Prager Straße in Dresden schlenderte, mußte ich erschreckt feststellen, dass unser alt ehrwürdiges Centrum Warenhaus gerade dem Erdboden gleich gemacht wird. Ich hatte zwar schon hin und wieder von solchen Plänen gehört, habe diese aber nicht für voll genommen, schließlich werden größere Bauprojekte in der sächsischen Landeshauptstadt doch gerne lange weggeschoben.
Ich gebe zu, das Gebäude war nicht das schönste, aber es gehörte für mich bisher eben dort hin. Seit dem ich denken kann steht es dort. Als kleines Kind bin an der Hand meiner Mutter durch dieses DDR-Kaufhaus gegangen. Und jetzt soll es auf einmal weg sein?Scheinbar.
Nach ziemlich genau 30 Jahren (1976-1978 erbaut) soll der Bau mit dem kristallinen Antlitz nun einem neuen, weit größerem Einkaufszentrum als es die Altmarktgalerie ist, weichen. Die einst sozialistische Vorzeige-Flaniermeile Prager Straße verliert jetzt also sein Gesicht.
Es ist schon verblüffend zu sehen, wie es hinter diesen blechernen Waben des alten Warenhauses aussieht. Die Verkleidung hängt - ziemlich labil wirkend -, reichlich einen Meter vom eigentlichen Rohbau entfernt, an einem Gerüst. (Erstaunlich, das da in den 30 Jahren nichts abgefallen ist. Doch scheinbar ist hier besser Hand angelegt wurden, als bei so manch modernem Bau aus der heutigen Zeit...) Hinter dem Gerüst findet man Kabel, Sicherungskästen und Klimaanlagen. - Als das Kaufhaus eröffnet wurde, war es, wegen der Klimaautomatik und der großen Rolltreppen, das modernse der DDR. - Ja und hinter den kleinen Fenstern befinden sich Stahltüren, Türen zum Inneren des Kaufhauses.
Ich bin sicher nicht zu Tode betrübt, wenn das alte Gebäude plötzlich komplett verschwunden ist. Und da es in Dresden zu jedem Projekt viele Meinungen, Widersacher und Streiter gibt, wird dafür gesorgt sein, dass ich auch am neunen Einkaufszentrum ein bisschen Centrum Warenhaus wiederfinden werde. Zwar kann ich mir nach dem zerstörerischem Akt der Demontage nicht vorstellen, dass die Originalwaben am nächsten Konsumtempel installiert werden, aber für eine Nachbildung wird gesorgt sein. Zumindest verspricht das der Gewinnerentwurf von Peter Kulka.
Wo sich der Januar bei hochoben schon um die Bahnhöfe der Nation dreht, kann ich doch die momentanen Geschehnisse in der Hauptstadt nicht unkommentiert lassen.
Ein Jahr lang nebenan gewohnt, täglich daran vorbei gefahren, immer wieder hin geguckt und irgendwie gestaunt. - Die "Driving Range" am Potsdamer Platz.
Im Januar dreht sich alles um die Bahnhöfe. - Naheliegend, wo doch der
Nachdem es hier lange nichts neues zu lesen gab, gibt es nun einen kleinen Blick auf den Kalender Dresden|Mittweida|Berlin.